13. Februar 2010Gesamteindruck: ******
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Darsteller ******
Drehbuch ******
Dramaturgie *****
Innovation *****
Kamera/Optik *****
Soundtrack *****
George Clooney als gnadenlos erfolgreicher Sanierer ist unterwegs um Leute zu entlassen. Ryan(air) Bingham liebt seinen Job und kaum einer kann ihn besser als er. Als Dienstreisender nutzt seinen schier unerschöpflichen Vorrat an Meilensammler-programmen um den imaginären Schwanzvergleich auch mit dem weiblichen Geschlecht zu bestehen. Schade nur, das seine geliebte Reisetätigkeit zur Seltenheit werden soll, ist das Webcam-onlin-Entlassungs-projekt seiner neuen Partnerin ersteinmal angelaufen. Zum Glück trotzt das Drehbuch nicht vor Plattitüden und pseudo-Kritik. Ryan Bingham macht seinen Job. Ihm dabei zuzusehen und seine eigene Entwicklung zu verfolgen steht dabei zweifelsohne im Mittelpunkt der Betrachtungen, nicht etwa das grausame Wesen der Entlassungen, die hier nur am Rande angerissen werden. Der Film zeigt einen Mann, der dieses Leben liebt. Das Leben das manche von uns als kröndende Laufbahn zum Herzinfarkt und Beziehungstot bezeichnen. Für Ryan Bingham ist eben alles nur Ballast, der abgeworfen werden muss. Ob man sich mit seiner Figur identifizieren können muss bleibt zu hinterfragen, fest steht jedoch, dass Ryan trotz seiner ungewöhnlichen Art sympathisch ist. Das schöne an diesem Film ist allerdings das Ende, das man, für die sehr konservative Machart der Charakterentwicklung im hauptteil des Film, so nicht erwarten würde, aber frischen Wind in den Kinosaal bläst. Ein schöner Film zum mitansehen. Vielleicht auch deshalb weil die Welt der Bonusmeilensammler dann doch eine recht faszinierende ist.
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