Mittwoch, 25. Februar 2009

Sieben Leben

25. Februar 2009

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: ****(*) (gut)
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Schauspieler: ****
Story: ****
Plot: ******

Musik: ****

Die erste Szene reißt uns vom Hocker, die erste Szene verspricht viel. Die erste Szene spiegelt die gewaltige schauspielerische Kraft eines Will Smith wieder. Der Film erzeugt eine unglaublich hohe Erwartung, kann diese aber gefühlte 2 Stunden lang nicht erfüllen. Nach ca. 10 Minuten ist ein Großteil des Plots bekannt bzw. erahnbar und danach beginnt eine durchschnittlich bleibende Liebesgeschichte.

Das größte Problem sind die Emotionen. Mag man auch am Ende nachvollziehen können, warum der Hauptcharakter Ben relativ blass bleibt, so will sich auch mit den übrigen Sieben Leben keine wirkliche Symphatie herausbilden. Wahrscheinlich liegt es daran, dass man an ihrem Schicksal zu wenig teilnimmt. Weil man von vornherein weiß, bzw. davon ausgeht, dass Ben dafür sorgen wird, dass ihr Leid gemindert wird. Somit bleibt als einziger Emotionsfigur Ben Thomas. Und dieser schafft es knappe 1,5 Stunden nahezu gefühllos zu bleiben. Schade. Den Ehrenstern in der Gesamtwertung gibt es, weil es dann am Ende doch ein bisschen anders als erwartet kommt und das ganze relativiert. Die Frage wird umgedeutet von: “Wie kann ich mit jemandem Mitleid haben, der keine Emotion zeigt?” zu “Warum sollte er Mitleid verdienen”.

Insgesamt kann der Plot weiß Gott überzeugen, der Umsetzung mangelt es aber an Konsequenz und Geschick. Hätte man im Mittelteil nicht versäumt die Geschehnisse gekonnt zu verknüpfen, hätten es glatt 6 Sternchen in der Hauptwertung sein können. So allerdings verflüchtigt sich seine eigene Motivation und sein Schicksal zu schnell aus dem Fokus der Geschichte.

So bleibt am Ende die nüchterne Erkenntnis, dass die Idee sehr gut, das Schauspiel gut, die Umsetzung allerdings mangelhaft war.

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