Dienstag, 10. Februar 2009

Der seltsame Fall des Benjamin Button

10. Februar 2009

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: **** (gut)
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Schauspieler: *****
Story: ****
Plot: ******
Musik: *****

Jeder Mensch ist einmalig und etwas ganz besonderes. Und auch wenn Benjamin etwas “besonderer” als andere ist, bleibt er doch ein Mensch. Vermeintlich könnte das die Kernaussage der Geschichte sein. Ist sie auch - im ersten Teil der verrückten aber geschickt inszenierten Reise, bei der man nicht so recht weiß in welche Richtung sie geht.

Geschickt inszeniert deshalb, weil die Geschichte trotz des fantastischen Aspekts des “Jüngerwerdens” doch einen recht lebhaften Eindruck des “Realen” zu vermitteln vermag. Die Reise durch die Leben zweier, sich in recht bizarrer Weise Liebenden Menschen wird in knapp 3 Stunden erzählt.

Was am Anfang noch wirkt, als würde man sich die nötige Zeit für den Aufbau der Charaktere nehmen endet in dem Versuch doch nur eine weitere “Liebesgeschichte” auf recht ungewöhnliche Weise mit der Lebensgeschichte von Forrest Gump zu verknüpfen. Brad Pitt weiß durchaus zu überzeugen, seine geliebte Freundin, dargestellt von Cate Blanchett, wirkt trotz der heftigen Versuche ein möglichst schillerndes Bild einer aufstrebenden Lebefrau zu imitieren etwas blaß und manchmal auch auf der Grenze des guten Geschmacks. Sei es der Kunst zugeschrieben, so kann ich damit gut leben und muss sagen dass ich dem Film viele schöne Momente abgewinnen konnte. Vollends überzeugt hat er mich dennoch nicht. Am Ende zwängt sich einem unweigerlich der Gedanke auf, dass der Film selbst nicht so richtig weiß, was er eigentlich aussagen will.

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