Gesamteindruck: *****
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Darsteller *****
Drehbuch *****
Dramaturgie *****
Innovation *****
Kamera/Optik ****
Soundtrack ****
Ein Film über Studenten bereitet bei mir meist schon während des Trailers Bauchschmerzen... Viel zu oft werden sie als ständig saufendes und feierndes Faultierpack beschrieben, was vielleicht nicht unbedingt falsch, aber nur in seltenen Fällen richtig ist. Dieser Film geht da zum Glück ein kleines bisschen differenzierter mit um, zeigt die verschiedenen Stereotypen, ohne dabei zu sehr zu bewerten. Der Film zeigt die Probleme, Herausforderungen, Erlebnisse und Erfahrungen eines Studenten und seiner Umwelt. Und das auf recht unterhaltsame und sympathische Art und Weise. Sicher wird sich nicht jeder mit dem Protagonisten identifizieren können, aber das macht ihn nicht unsympathisch. Man leidet mit ihm und man freut sich mit ihm, feiert, lernt und lebt mit ihm und seinen Problemen. Einige kennt man zur Genüge, andere hat man auf diese Art und Weise leider, oder eher glücklicherweise nicht erleben können/müssen. Am Ende sucht sich Wasser eben doch seinen Weg, genauso wie ein Jeder von uns. Der Eine auf der Überholspur, der Andere über Umwege. Die Charaktere wirken dabei sehr authentisch und zum größten Teil auch liebenswert. Die Situationen gleiten nicht zu sehr ins Absurde ab und die Erzählweise ist erfrischend und angenehm zu verfolgen. Am Ende muss sich jeder sein Eigenes Bild über die Studenten von heute machen. Viel Spaß dabei in diesem Film.
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