
17. November 2009
Gesamteindruck: ***** (sehr gut)
=================
Schauspieler: *****
Story: *****
Plot: ******
Musik: *****
Haha, George Clooney als Teil einer Jedi- Kompanie, die in den 60ern “Superpowers” entwickelt hat, um den Feind durch pures Anstarren in die Flucht zu schlagen vermag? Lustiger gehts kaum, wenn Georgie allen ernstes behauptet, dass er Superkräfte hat. Und neben ihm ein brillianter Ewan McGregor, der noch garnicht glauben kann, was dieser Mann ihm tatsächlich weiß machen will? Und diese Figur spielt er wirklich hervorragend, sodass das gesamte story-Gerüst nicht ins Absurde zerfällt. Nein, Ewan bleibt der kritische Teil-Realist, der in den meisten Situationen ähnlich verständnislos wie der Zuschauer reagiert. Kevin Spacey als Jedi-Bösewicht und Jeff Bridges als Meister Joda der Flower- Power Kriegsführung. Man, wenn man das so liest glaubt man kaum, dass das ein guter Film ist, der garnicht so sehr auf “Klamauk” setzt. The Men who stare at Goats entwickelt seine volle Genialität allerdings nur in der Originalversion, denn die Charaktere leben von minimalsten Nuancen in Sparache und Mimik. Das beeindruckende Schauspiel gepaart mit einer sehr unkonventionellen wie absurden story macht den Film zu einem wirklichen Erlebnis, der geschickt mit Erzähltempo und Rückblenden arbeitet ohne dabei langweilig oder hektisch zu wirken. Als Zuschauer ist man einem kleinen Wechselbad des Glaubens ausgesetzt, dessen Gerüst immer wieder erschüttert wird. Ist die Ziege tatsächlich gestorben weil George sie angestarrt ist, oder ist ihr Ableben dem Umstand geschuldet, dass sie Wochenlang ohne Nahrung im Labor angeglotzt wurde? Gute Unterhaltung!
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen