3. Oktober 2009Gesamteindruck: ***** (sehr gut)
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Schauspieler: *******
Story: *****
Plot: *****
Musik: *****
Schwer zu verstehen, wenn Nathaniel seine Monologe führt, aber durchaus sehenswert. Eine interessante Studie über Schicksal, Talent, Armut und Freundschaft. Schauspielerisch wird hier wirklich überragendes Kino geboten. Besonders Jamie Foxx weiß mal wieder zu überzeugen und eine weitere Referenz in seiner Karriere zu setzen. Am Ende ist der Film ganz anders, als man erwartet. Oder anders ausgedrückt: Am Ende stellt der Film ganz andere Dinge in den Mittelpunkt seiner Erzählung, als er in Trailer und Co. zuvor von sich selbst erahnen lässt. Das schöne daran ist, dass der Subplot, der die Armut und das Elend thematisiert, eine recht konventionelle Geschichte noch einmal um einiges aufzuwerten vermag.
Ich war an vielen Stellen im Film fasziniert: Über die so ungewöhnliche und ungleiche Freundschaft, über das Schicksal das viele Menschen zu ertragen haben und über das Ende, welches ich an dieser Stelle nicht verraten möchte. Erzähltechnisch wandelt der Film auf sicheren Pfaden, verlässt sie aber immer wieder, um vom Hochglanzparkett in den Straßendreck von LA zu tauchen. So wird der Film auch rein optisch gesehen nie langweilig. Stattdessen gestaltet sich das Tempo angemessen und angenehm über den Film verteilt. Allerdings liegt auch hier das Problem des Films. Es scheint keinen wirklichen Höhepunkt, keinen wirklichen Wendepunkt zu geben. Sicher, viele kleine Überraschungen können einen Film interessant erscheinen lassen, aber wirklich markante Wegpunkte sucht man auf der Reise vom Anfang zum Ende dann leider vergebens. Und genau diese “Monotonie” führt daszu, dass sich der Film ein wenig zu sehr in die Mittelmäßigkeit manövriert. Das ändert aber nichts daran, dass es sich bei dem Film um ein rührendes, spannendes und interessantes Drama handelt, welches ich an dieser STelle jedem nur wärmstens ans Herz legen kann.
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