Sonntag, 27. September 2009

Surrogates

27. September 2009

Gesamteindruck: *** (mittelmäßig)
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Schauspieler: ***
Story: ***
Plot: ****
Musik: ****

Hier in Irland ist man ja nun gezwungen den Film im Original, sprich in englischer Sprache zu sehen. Nicht nur dass ich es prinzipiell sehr interessant finde Filme auf Englisch zu gucken, nein, hier kann ich auch endlich mal im Feldversuch feststellen, ob das Original immer soviel besser ist als die Synchro. Nach zwei Filmvorstellungen muss ich sagen: Gut, dass wir so gute Synchros produzieren. Beim besten Willen, aber wenn Herr Willis ansetzt sich was ins Bärtchen zu nuscheln, dann wirds übel. Ausserdem wirkt der Ton auch nicht so schön produziert wie in der synchronisierten Version. Naja.

Der Film an sich bietet, trotz des durchaus spannenden und kontrovers zu diskutierenden Themas, zu wenig Angriffsfläche für bohrende Fragen nach dem “was wäre wenn”, nach dem man sich eigentlich sehnt. Vielmehr verkommt der relativ schlecht animierte Streifen eher zu einem Actionkrimi und weiß mit seiner Intention garnicht so wirklich umzugehen. Zu wirr ist der Plot gesponnen, zu einfach und vorhersehbar sind Charaktere und Handlung, als dass man das Kino mit dem zufriedenen Blick eines Menschen verlassen kann, der gerade fantastisch untrhalten wurde. Schauspielerisch ist das mit Sicherheit auch einer der schlechtesten Filme meines Jugendhelden. Selbst Die Hard 4 hatte da mehr Tiefgang. Insgesamt wird dem Zuschauer ein mäßiges CGI- Spektakel geboten, welches leider nur ein schlechtes Abziehbild einer wirklich interessanten Geschichte darstellt.

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