26. März 2009Gesamteindruck: ***** (sehr gut)
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Schauspieler: *****
Story: *****
Plot: ******
Musik: ******
“Wenn mir jemand eine Frage stellt… dann antworte ich!”
So einfach scheint Jamals Geheimrezept für die 20.000.000 Rupien. Der unglaublich farbenfrohe und überall als “feel good”- movie bezeichnete Streifen zeigt uns eine Welt auf eine zutiefst gegensätzliche Art und Weise.
Tatsächlich gibt es in den Slums rein objektiv betrachtet so rein garnichts Farbenfrohes und Lustiges. Insofern ist die zuvor aufgekommene Kritik des Armuts- Voyeurismus vielleicht berechtigt, sollte den Film als solches aber nicht abwerten. Solide geschmiedet, mit dem gewissen Etwas in Form einer doch recht einfallsreichen Geschichte.
Glücklicherweise (bzw. wohl eher unglücklicherweise) verschließt der Film trotz des Prädikats “Familienfilm” nicht komplett die Augen vor den Missständen und Entbehrlichkeiten des Lebens in den Slums.
Was bleibt ist die Erinnerung an einen Film, der zwar gehypted, durchaus aber auch einigen Erwartungen gerecht geworden ist und schlichtweg kurzweilige Unterhaltung mit einzigartigen Bildern, sowohl verstörenden, als auch schönen bietet. Insgesamt geht der Film allerdings auch zu wenig Risiko ein, er zeigt zu wenig Mut.
Man kann ihm weder eine großartige Aussage bezüglich des Lebens in den Slums abgewinnen, noch ist es ein reiner bunt-, verrückter Bollywood Streifen. Die Sache dabei ist allerdings: Genau das gibt er auch nicht vor zu sein, und daher bleibt das ganze entschuldbar.
In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch Jamal und Latika!
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