28. Februar 20097-Sterne-Skala:
Gesamteindruck: ** (schlecht)
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Schauspieler: ***
Story: *
Plot: *
Musik: ****
Gerade noch sehen wir Ausschnitte aus tollen deutschen Produktionen. Eine Werbung für den “deutschen Film”, der alles andere als langweilig, vorhersehbar, trocken, etc. sein will und dann das: Ein reaktionärer Film, wie es vorher kaum einen Zweiten gab. Traurig, dass sich halb Deutschland zu einer solchen Komödie in den Kinos trifft, in der Hoffnung den nächsten “bully”- Abklatsch sehen zu können, und dabei Filme wie “Der Vorleser” oder “the Wrestler” außen vor lässt.
Hätte es diesen Film nicht gegeben, wäre das Ganze auch nicht schlimm gewesen. Die Einzigen zwei “Trostpunkte” bekommt der Streifen für den Auftritt eines Jugendhelden und Axel Steins. Alles Andere war schrottreif. Zuerst fragt man sich zurecht, ob sich der Film eigentlich ernst nehmen oder lustig sein will. Beides kann er nicht. Der Humor ist ausgemachter Blödsinn und kommt immer mit dem Dampfhammer präsentiert. War Keinohrhasen noch gespickt mit wesentlich suptilerem Humor, wird hier mit Klamauk aus der untersten Schublade um sich geworfen. Bis auf einige Pflichtlacher bleiben die Jokes auch tief unter dem Humorradar versteckt.
Die komplette story bleibt den ganzen Film über vorhersehbar und schon lange vor dem Ende wartet man auf den Schlussakt, der leider Gottes auf sich warten lässt. Rick Kavanian ist sichtlich unterfordert und kann zu keinem Zeitpunkt weder als (ja was war er eigentlich?) Profikiller noch als Autor überzeugen. Die Gags wirken schlecht einstudiert und noch schlechter aneinandergereiht. Von intelligentem Klamauk sind wir hier meilenweit entfernt. Lachen kann da nur, wer lange Zeit absolut nichts Witziges gesehen hat. Die Vorschau auf “Männersachen” hat bei mir wesentlich ausgelassenere Lacher erzeugt.
Nicht einmal eingeschränkt empfehlenswert!
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