Freitag, 27. Februar 2009

Hellboy 2 - Die Goldene Armee

27. Februar 2009

7-Sterne-Skala:

Gesamteindruck: ***** (sehr gut)
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Schauspieler: ******
Story: *****
Plot: ****
Musik: *****

“Ich weiß, ich bin hässlich!”

Mag sein - die Hellboy- Filme machen aber einfach Spaß. Und ganz nebenbei sind sie auch weder inhaltlich komplett platt, noch erzählerisch schlecht gemacht. Guten Gewissens können wir Guillermo del Toro die Regie für die Hobbit- Filme überlassen.

Aus irgendeinem Grund ist Red einfach sympathisch. Entweder es ist sein Humor oder aber schlichtweg die durchgängig gute Leistung von Schaupieler Rom Perlman, die mich immer wieder zu den Hellboy Filmen ins Kino ruft.

Als einziges optisches Quentchen Ärgernis ist das für mich nicht optimal gewählte Filmformat von 16:9. Auch wenn del Toro drauf schwört, solch ein Film gehört in 2,35:1, BASTA!

Besonders auffällig in Hellboy 2 sind die vielen liebevollen Details. Sei es nun das Bildwackeln, wenn der Junge aus der Hölle mit seiner “Monsterwumme” alles was ihm in den Weg kommt aus selbigem pustet, oder die vielen kleinen Glanzmomente in den Kampfszenen, die einem erst beim zweiten Mal gucken auffallen.

Der Film hält viele große und kleine Höhepunkte für den Zuschauer bereit. Sei es eine unheilvolle Prophezeiung, eine lustige Gesangseinlage, ein Stolperer nach maßlosem “Besäufnis”, oder aber eine grandiose Einführung in den Film - del Toro verkleidet die Geschichte in einen kurzweiligen Mantel aus Humor, Action und auch einem Fünkchen Philosophie.

Auch die Charaktere (können sie sich auch nicht mit the Wrestler und Co. vergleichen) bleiben nicht komplett eindimensional. So ist die Motivation des Gegenspielers nachvollziehbar und völlig unsympathisch bleibt auch dieser nicht.

Hellboy möchte von den Menschen geliebt werden, wir lieben ihn zumindest für weitere 2 gelungene Stunden Unterhaltung.

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