25. Februar 2009 7-Sterne-Skala:
Gesamteindruck: **** (gut)
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Schauspieler: *****
Story: ****
Plot: ****
Musik: ****
Was würdest du tun, wenn sie deine Tochter entführen, in die Drogenabhängigkeit treiben und dann verkaufen? Würdest du sagen Angebot und Nachfrage treffen sich “halt” in finsteren Kellergeschossen und feilschen um den besten Preis für die Ware, die dich Daddy nennt? Oder würdest du sie suchen, aufspüren und den Preis bezahlen, den sie dafür verdient haben?
Liam Neeson hat sich, stellvertretend für alle Väter dieser Welt, für Zweiteres entschieden und damit nicht nur ein Statement an Menschenhändler, sondern ganz nebenbei auch einen recht kurzweiligen Action- film fabriziert. Ziemlich gnadenlos metzelt er sich durch die verseuchte europäische Unterwelt und zeigt genauso wenig Mitleid, wie man es erwarten würde. Der Film lebt von dem Durst nach Rache, der dem Zuschauer am Anfang des Films gemacht wird. Und der Durst wird auch ohne den Gang zum Snack-Stand gestillt. Leider bleibt der Plot nicht vollends überzeugend und etwas flach. Spaß macht der Film aber trotzdem. Ohne hinterfragen zu wollen ob Bryan ein “Übermensch” zu sein scheint, gelingt es dem doch schon etwas in die Jahre gekommenen Schauspieler, knallharte und rasante Action auf die Leinwand zu bringen. Allein dafür 6 Sternchen für unseren Protagonisten. Von der Musik bleibt ehrlich gesagt nichts hängen, die anderen Schauspieler bleiben auch größtenteils flach. Aber mehr erwartet man von dem Film auch nicht. Dass auch sowieso nahezu jedes Klischee bedient wird soll auch nicht für das berüchtigte “Augenrollen” sorgen, denn dazu ist das Thema einfach zu Gefühlsbeladen. Solide Action, mehr nun wirklich nicht.
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